ΧΑΙΡΕΤΕ – SALVETE

Das Zürcher Seminar für Griechische und Lateinische Philologie der Antike, des Mittelalters und der Neuzeit ist das mit Abstand grösste Seminar für Klassische Philologie und Mittellatein der Schweiz. Auch international gehört es zu den führenden Institutionen in diesen Bereichen. 
Die historischen Wurzeln reichen bis in die Reformation zurück. Seit der Gründung der Universität Zürich 1833 haben renommierte Philologen wie Johann Caspar von Orelli, Adolf Kaegi, Eduard Schwyzer, Ernst Howald, Manu Leumann, Fritz Wehrli, Ernst Risch, Hans Frieder Haefele, Walter Burkert, Hermann Tränkle und Peter Stotz hier gelehrt und geforscht. 
Unser Seminar zeichnet sich durch eine thematisch breite Forschungstradition, ein facettenreiches Lehrangebot, das den gesamten Bereich der Gräzität und Latinität (inkl. Mittel- und Neulatein) abdeckt, ausserdem durch die Möglichkeit zur Schwerpunktsetzung in der Sprachwissenschaft sowie eine starke Vernetzung mit anderen literatur-, sprach- und kulturwissenschaftlichen Fächern der Universität Zürich aus.

Zu unserem Seminar gehören drei permanente Professuren: Prof. Christoph Riedweg ist für die Gräzistik verantwortlich. Für das Klassische Latein ist Prof. Ulrich Eigler zuständig, der momentan auch Seminarvorsteher ist. Den Lehrstuhl für Mittel- und Neulatein hat Prof. Carmen Cardelle de Hartmann inne. 

Das Herzstück unserer Forschungs- und Lehrinstitution bildet die reich ausgestattete Bibliothek. Die beiden Abteilungen Griechisch/Latein und Mittellatein, zu denen diejenige für Ägyptologie hinzukommt, befinden sich in der prächtigen Villa Tanneck an der Rämistrasse 68, wo auch die Mehrzahl der Lehrveranstaltungen stattfindet und ruhige Arbeitsplätze für Studierende und Forschende zur Verfügung stehen. Die Bibliothek wird regelmässig auch von Angehörigen anderer Seminare benutzt und bietet Gastforschenden aus dem In- und Ausland ebenfalls eine ideale Arbeitsumgebung.